
Am 27. September 2025 fand die Abschnittsausbildung des Abschnittes Wolkersdorf im Übungsdorf des Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln statt. Übergeordnetes Übungsstichwort war KHD-1 (Katastrophenhilfsdienst). Beteiligt waren die Unterabschnitte Kreuttal, Hochleithen, Kreuzstetten sowie Schleinbach-Ulrichskirchen. Treffpunkt war um 7:00 Uhr bei der Raststation Hochleithen, der Übungsbeginn erfolgte um 8:00 Uhr im Ausbildungsdorf Tulln.
Von jedem Unterabschnitt durften maximal neun Kameraden teilnehmen. Dadurch mussten die Einsatzkräfte nicht nur mit der ihnen teilweise unbekannten Ausrüstung anderer Feuerwehren arbeiten, sondern auch verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Kameraden zurückgreifen, die sie im Einsatzalltag weniger gut kennen. So wurde neben den fachlichen Inhalten auch die Kommunikation und Kooperation untereinander intensiv gefordert und gefördert.
Die Ausbildung erfolgte in Form eines Stationsbetriebs mit drei Schwerpunkten:
1. Brandeinsatz: Hier stand die Personensuche im verrauchten Gebäude im Mittelpunkt. Ein Atemschutztrupp (ATS) ging zur Menschenrettung vor und trainierte die üblichen Abläufe im Brandeinsatz.
2. Technischer Einsatz: In einer Werkstatt galt es, eine unter einem Fahrzeug eingeklemmte Person zu befreien. Zusätzlich wurde eine zweite verunfallte Person aufgefunden und gerettet. Dieser Teil forderte die Kameraden durch präzises Arbeiten und sicheres Vorgehen.
3. Hochwassereinsatz: Bei dieser Station wurde das Abdichten eines Fensters mit Sandsäcken geübt sowie das Sichern eines Öltanks, wie er häufig in landwirtschaftlichen Betrieben vorkommt. Damit wurde praxisnah vermittelt, wie Schäden bei Hochwasserlagen verhindert werden können.
Die Übung endete um 11:00 Uhr. Im Feuerwehrhaus wurde anschließend die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.
Ein herzlicher Dank gilt allen teilnehmenden Feuerwehren für die hervorragende Zusammenarbeit sowie den Ausbildern aus dem Abschnitt Wolkersdorf für die professionelle Vorbereitung und Durchführung dieser Abschnittsausbildung.
| Übungsstatistik: | |
| Besatzung: | 3 Kameraden der FF Hautzendorf |
| Übungsdauer: | ca. 3 Stunden |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | KLF-W |
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Im Rahmen einer umfassenden Übung am 25. Juli 2025 wurden zwei Szenarien beübt. Zunächst stand die Rettung einer eingeschlossenen Person aus einem Aufzug auf dem Programm, anschließend folgte eine praxisnahe Funkübung zur Auffrischung der Kommunikationsabläufe im Einsatz.
Im ersten Teil wurde eine realitätsnahe Aufzugsrettung beübt. Die betroffene Person war zunächst ansprechbar, jedoch sichtlich aufgewühlt und zeigte Anzeichen von Platzangst. Beim Eintreffen der Feuerwehr war sie bereits ruhig – vermutlich bewusstlos. Die Einsatzkräfte handelten rasch und strukturiert und konnten die Person erfolgreich aus dem Aufzug befreien.
Im Anschluss fand der zweite Teil der Übung statt: eine gezielte Funkschulung. Dabei standen die wichtigsten Funktionen der Funkgeräte sowie die standardisierten Abläufe der Einsatzkommunikation im Mittelpunkt. Die Kameraden nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen aufzufrischen und ihre Kommunikationsfähigkeit im Einsatzfall zu stärken.
Diese Übung leistete einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Einsatzbereitschaft und zur Erhöhung der Sicherheit im Einsatzgeschehen.
| Übungsstatistik: | |
| Besatzung: | 11 Kameraden |
| Übungsdauer: | ca. 1,5 Stunden |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | MTF |
Am Donnerstag, den 26.06.2025 wurde die FF Hautzendorf von der FF Hochleithen zu einer gemeinsamen Brandeinsatzübung eingeladen. Dadurch, dass bei fast jedem größeren Einsatz die beiden Feuerwehren gemeinsam alarmiert werden, ist die Zusammenarbeit der Wehren sehr wichtig.
Um ca. 19:15 Uhr bekamen wir die Alarmierung zur Übung. "Brand einer Maschinenhalle" - so lautete der Alarmierungstext. Mit unserem KLF-W und TLF rückten wir zum Übungsort aus. Beim Eintreffen stellte sich folgendes Übungsszenario heraus: In einer Maschinenhalle eines Landwirtes fing der Mähdrescher aufgrund von Schweißarbeiten an zu brennen. Der Landwirt kam beim Verlassen des Gerätes zu Fall und blieb auf diesem liegen. Aufgrund des Funkenflugs entzündete sich der Dachboden eines gegenüberliegenden Gebäudes, da auf diesem Stroh gelagert war. Weiters wurde uns vom Übungsleiter mitgeteilt, dass auf diesem Dachboden drei Kinder gespielt hatten und diese nun abgängig waren.
Die FF Hautzendorf hatte den Auftrag, eine Löschleitung zu errichten, um angrenzende Gebäude zu schützen und anschließend die Atemschutztrupps beim Innenangriff mit jener Löschleitung zu unterstützen. Weiters stellten wir einen Atemschutztrupp bereit und richteten die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung beider Feuerwehren ein.
Nach ca. 1h konnte "Brand-Aus" gegeben werden. Nachdem die ganzen Aufräumarbeiten erledigt waren, fuhren wir noch ins Feuerwehhaus Hochleithen, um die Übungsnachbesprechung durchzuführen. Danach lud die FF Hochleithen noch zu Speiß und Trank ein.
Wir möchten uns auch auf diesem Weg nochmals für die Ausarbeitung der Übung bei der FF Hochleithen bedanken!
| Übungsstatistik: | |
| Besatzung: | 11 Kameraden der FF-Hautzendorf |
| Übungsdauer: | ca. 1,5 Stunden |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | TLF, KLF-W |
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Um im Einsatzfall bestmöglich mit den benachbarten Feuerwehren zusammen arbeiten zu können, finden auch Übungen mit den Wehren außerhalb des Unterabschnitts statt. Deshalb stand am Donnerstag, 15.05.2025 eine Übung gemeinsam mit der FF Niederkreuzstetten am Programm.
Folgendes Übungsszenario wurde von der Feuerwehr Niederkreuzstetten ausgearbeitet: Neben dem Fahrradweg zwischen Niederkreuzstetten und Hautzendorf verunglückte eine Person während Waldarbeiten und wurde unter ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Währenddessen fuhr ein Auto am Fahrradweg, von Hautzendorf kommend, vorbei. Durch den Unfall abgelenkt, kam die Person mit dem Auto von der Fahrbahn ab und geriet auf die Schräge der Eisenbahnbrücke. Das Auto drehte sich und lag schlussendlich neben der Fahrbahn auf dem Dach. Außerdem durchbohrte eine Eisenstange vom Geländer den Fahrzeuglenker.
Als wir mit unserem KLF-W und MTF ankamen, bekamen wir vom Einsatzleiter den Auftrag die Rettung der Person, die unter ihrem Fahrzeug eingeklemmt war, durchzuführen. Als Erstes sicherten wir die Unfallstelle ab und bauten einen zweifachen Brandschutz auf. Zur gleichen Zeit wurde die verunfallte Person von unserem FMD (Feuerwehr-Medizinischer-Dienst) betreut. Danach sicherten wir das Fahrzeug gegen mögliches Wegrutschen. Mit unserem hydraulischen Rettungssatz versuchten wir das Fahrzeug anzuheben, um die Person aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Durch das unwegsame Gelände wurde dieses Vorhaben etwas erschwert. Deshalb unterstützen uns zwei Kameraden der FF Niederkreuzstetten mit deren Hebekissen. Mit beiden Geräten schafften wir es, das Fahrzeug anzuheben und die Person freizubekommen. Somit konnten wir den Verunfallten schonend rausziehen und im Anschluss den Sanitätern übergeben.
Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals für die tolle Ausarbeitung der Übung bei der Feuerwehr Niederkreuzstetten bedanken!
| Übungsstatistik: | |
| Besatzung: | 12 Kameraden |
| Übungsdauer: | ca. 2 Stunden |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | KLF-W, MTF |
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Am Samstag, 26.04.2025, fand die erste von drei Unterabschnittsübungen in diesem Jahr statt. Diese wurde von der FF Unterolberndorf organisiert.
Als Übungsannahme galt folgendes Szenario: B2 - Gebäudebrand, Brand des Clubhauses vom Tennisverein inklusive Ausbreitung des Brandes auf das umliegende Gelände. Die FF Hautzendorf stellte 2 Atemschutztrupps zur Verfügung. Der erste Trupp hatte die Aufgabe, im Gebäude nach vermissten Personen zu suchen. Nachdem dies erledigt war, unterstützte der erste Atemschutztrupp den zweiten Trupp bei der Brandbekämpfung des umliegenden Geländes. Nach kurzer Zeit konnte dann "Brand-Aus" gegeben werden.
Wir möchten uns bei der FF Unterolberndorf für die Ausarbeitung der Übung bedanken!
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